| Löwenkind_online | Mitspielausstellung | |||
in Vorbereitung |
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Die Idee, eine Mitspielausstellung für Krankenhäuser, Hospize und Tagungen von Selbsthilfegruppen zu schaffen, entstand bereits vor fast 2 Jahren: |
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Geplant und entworfen wurden daraufhin Spiel- und Entdeckungsstationen, die jeweils in verschiedenen Mauern verankert sind. Mit jeder Mitmachaktion sollen diese Mauern nach und nach aufgebrochen werden, bis sich schließlich an der letzten Station ein so genanntes Verwandlungsfenster öffnet. Diesen Weg entlang der Mauern bis zum Verwandlungsfenster, der durch die Spiele und Entdeckungen mit Überraschungselementen und AHA Erlebnissen verbunden ist, können die Kinder auf verschiedene Art und Weise durchlaufen: Für Kinder bis 5 Jahre wird als inhaltliche Grundlage eine märchenhafte Handlung mit Symbolbildern aus der Pflanzen- und Tierwelt erzählt: ein verzweifelter, von seiner Sommerwiese weggerissener Löwenzahn und eine lebensmutige Spinne müssen an der unüberwindbar scheinenden Mauer ihren Weg zum Verwandlungsfenster suchen. Die Kinder begleiten die beiden Protagonisten. Die Reiseleitung übernimmt dabei die Figur der Spinne. Sie ist Entertainer, Motivator, Geschichtenerzähler, mal lustig, mal überdreht, immer ein bisschen verrückt. Sie singt Lieder, erzählt Witze, tanzt vor Freude und erweckt dadurch die Zwischenräume der Mauer zum Leben. Die Kinder erleben dies als erzählte Geschichte über mobile CD Player, die sie tragen, und können gleichzeitig in dem Mitmachelementen der Ausstellung spielerisch diese Erfahrungen nachvollziehen. Dadurch sollen sie auf der symbolischen Ebene ermutigt werden, vor Gefühlen wie Furcht, Angst und Schmerz nicht zu resignieren, sondern Vertrauen zu entwickeln, Herausforderungen anzugehen. So kann sich der Blick auf das hellere Ziel des Weges richten, das durch das Verwandlungsfenster symbolisiert ist, ein Bild für das Öffnen der Starre. |
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| Für ältere Kinder ist ein Weg durch die Ausstellung vorgesehen, der einem Rätselspiel gleicht. Thematisch soll es dabei um das Empfinden von verschiedenen Zeitqualitäten gehen. Die Kinder bekommen konkrete Aufgaben über Fragebögen, die sie spielerisch und durch verschiedenste Sinneserfahrungen an den Mitmachstationen lösen können. Dabei können sie kleine Objekte sammeln, Fünkchen, Sterne, aber auch Dornen. Diese Objekte symbolisieren den emotionalen Gehalt der spielerischen Erfahrungen und bringen den Weg durch die Ausstellung voran, in Teilen mit verschiedenen möglichen Lösungswegen. Die Mitarbeit der Kinder bei dieser Rätselhandlung basiert vor allem auf dem Erkennen des gefühlsmäßigen Gehalts der Aufgaben. Außerdem bekommen alle Besucher an jeder Station Karten, die noch eine Anregung, einen Spiel- und Basteltipp oder eine kleine Entspannungsübung enthalten. Sie können die Karten behalten, am Ende der Ausstellung bilden sie eine Spielbox, die Eindrücke und Anregungen der Ausstellung über den Besuch hinaus verlängern kann. Zudem kann diese Sammlung als pädagogisches Begleitmaterial von Begleitern und Pflegepersonal weiterhin genutzt werden. Ein Begleitheft mit pädagogischen Hintergrundinformationen ist zu diesem Zweck der Sammlung hinzugefügt. Eine CD mit den Geschichten und Liedern der Ausstellung ist ebenfalls erhältlich. Die Spielinstallationen sollen Kliniken für Flure und Freizeiträume, Hospizen und Selbsthilfegruppen im Rahmen ihrer räumlichen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Sie sind so gebaut, dass sie von beiden Seiten bespielbar sind, einmal für die jüngeren und einmal für die älteren Kinder. |
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